Hardcover á Totenhaus eBook Ú

Totenhaus Bernhard Aichner ist sterreicher und Autor verschiedener Krimis und Romane Totenhaus ist die Fortsetzung von Totenfrau, den ich letztes Jahr gelesen habe Ich fand Totenfrau sehr extrem und heftig, aber auch richtig gut Es ist zwei Jahre her, dass Blum die M nner t tete, die ihren Mann auf dem Gewissen hatten, sie zerst ckelte und in die S rge anderer Verstorbener packte Durch einen ungl cklichen Zufall wurde eines dieser Gr ber nun ge ffnet und man fand einen Kopf und zwei Beine zu viel im S Bernhard Aichner ist sterreicher und Autor verschiedener Krimis und Romane Totenhaus ist die Fortsetzung von Totenfrau, den ich letztes Jahr gelesen habe Ich fand Totenfrau sehr extrem und heftig, aber auch richtig gut Es ist zwei Jahre her, dass Blum die M nner t tete, die ihren Mann auf dem Gewissen hatten, sie zerst ckelte und in die S rge anderer Verstorbener packte Durch einen ungl cklichen Zufall wurde eines dieser Gr ber nun ge ffnet und man fand einen Kopf und zwei Beine zu viel im Sarg Einzige Verd chtige der Polizei Bestatterin Blum.Zeitgleich ist Blum mit ihren T chtern im Urlaub, als ihr eine Fotografie in einer Zeitung in die Augen f llt Ein K nstler pr pariert Leichen auf obskure Art Diese Wanderausstellung tourt derzeit durch sterreich Auf dem besagten Foto befindet sich eine Frau, die Blum zum Verwechseln hnlich sieht Bildet Blum sich die hnlichkeit nur ein Hatte sie eine Schwester, von der sie nichts wusste Blum begibt sich auf SpurensucheIch war schon letztes Jahr total begeistert von Totenfrau Noch nie hatte ich einen Thriller gelesen, der mir so an die Nieren ging, den ich so heftig fand was wohl vor allem an den krassen Mord , Folter und Sexszenen lag Totenhaus ist sehr viel milder, aber kein bisschen weniger spannend Ein gro es Lob verdient der Verlag btb Das Buch hat eine gro artige Qualit t Satz, Leineneinband, sich wiederholende Farbgebung, Schriftart alles fantastisch Einziges winziges Manko auf ganz, ganz hohem Niveau Die Opazit t des Papieres und die fehlende Fadenbindung H tte man sich daf r entschieden, w re das Buch aber sicherlich nochmal um die drei Euro teurer geworden Trotzdem Nur das Buch in den H nden zu halten und aufzuschlagen war schon toll Es ist sicher empfehlenswert, zuerst den ersten Teil gelesen zu haben Etwa die H lfte der Charaktere kommen in beiden B chern vor wenn man nur die ber cksichtigt, die beide Teile berleben, sind es sogar noch mehr Und es ist sicher hilfreich, Blums Vorgeschichte genau zu kennen Allerdings ist der erste Teil wie schon erw hnt um einiges heftiger Etwas schade fand ich, dass wir von Blums Alltag als Bestatterin nichts mehr mitbekommen, da sich ein Gro teil des Buches in einem Hotel in Deutschland abspielt Daf r wartet Totenhaus mit allerlei berraschenden Wendungen auf Beziehungsweise es sind nicht wirklich Wendungen Aichner spielt eher mit Leser und sorgt daf r, dass man sich nie sicher ist Genau wie Blum zweifelt man irgendwann Kann man dem Bauchgef hl trauen Ist dieser Mensch nun gut oder b se Totenhaus zu Lesen hat mir sehr viel Spa gemacht Es fiel mir unglaublich schwer Pausen zu machen, da es einfach unheimlich spannend war Ich hoffe auf einen dritten Teil 2016 Weitere Rezensionen von mir findest du auf meinem Blog ber einen Besuch w rde ich mich freuen Ohne emoce.Ale vlastn to moc neva, proto e d j p d dop edu jak na tobog nu a je t k se od Funebra ky odlepit Aichner v styl se pozn V znamn ud losti um nahustit do p r v t a ten e nezahlcuje blbostma Jen tomu prost chyb srd ko Srd ko, d ky nemu byste si D m smrti pamatovali i poz t. Bei einer Exhumierung auf einem Innsbrucker Friedhof werden in einem Sarg zwei K pfe und vier Beine gefunden Schnell wird klar, dass es sich um ein Verbrechen handeln muss, dass hier die Leichenteile eines vor einem Jahr spurlos verschwundenen Schauspielers liegen Nur eine Person kommt als T terin in Frage die Bestatterin, die die Verstorbene damals versorgt und eingebettet hat Es gibt keinen Zweifel daran, dass Br nhilde Blum den Schauspieler get tet hat Doch die ist wie vom Erdboden verschluckt Dieses Buch hier, das hat es in sich Und das in vielen Punkten, meine Meinung ist mir selbst noch immer nicht ganz klar vielleicht wei ich nach meiner Rezension auch selbst mehr Ich fange erst einmal mit einer knappen Inhaltsangabe an Blum, eine Bestatterin mit fragw rdiger Kindheit, einem toten Mann und zwei kleinen M dchen, traut ihren Augen kaum Im Urlaub schl gt sie eine Zeitschrift an und sieht sich selbst, aufgeschnitten und gruselig inszeniert als pinke Leiche auf einem Zebra So ei Dieses Buch hier, das hat es in sich Und das in vielen Punkten, meine Meinung ist mir selbst noch immer nicht ganz klar vielleicht wei ich nach meiner Rezension auch selbst mehr Ich fange erst einmal mit einer knappen Inhaltsangabe an Blum, eine Bestatterin mit fragw rdiger Kindheit, einem toten Mann und zwei kleinen M dchen, traut ihren Augen kaum Im Urlaub schl gt sie eine Zeitschrift an und sieht sich selbst, aufgeschnitten und gruselig inszeniert als pinke Leiche auf einem Zebra So einen Anblick erlebt man nicht alle Tage, sie ist schockiert und auch neugierig Sie reist zu der Leichenausstellung, hnlich den K rperwelten nur wesentlich abstrakter, und ist sich sicher die tote Frau auf dem Zebra, das ist ihre Schwester Auf den Spuren ihrer Schwester lernt sie interessante, nette und mysteri se Menschen in einem leer stehenden Hotel so wie bei Shining kennen Parallel dazu werden bei einer Exhumierung auf einem Friedhof in einem Sarg zwei K pfe und vier Beine gefunden Nat rlich wirft das Fragen auf und die Bestatterin wird zur Fahndung ausgeschrieben Diese Bestatterin ist Blum, und nun ist sie auch noch auf der Flucht und als w ren das nicht schon genug Probleme, war das noch lange nicht alles..Die Aufmachung, der StilDieses Buch, ein Thriller, ist anders Der Autor hat einen innovativen, einfach anderen Schreibstil Er schreibt teilweise sehr knapp und aufs Wesentliche beschr nkt, andererseits konzentriert er sich dann doch sehr auf Zwischent ne, Beobachtungen und auch philosophische Fragen Diese Mischung finde ich super, denn gleichzeitig treibt er die Story voran und es liest sich fl ssig Aichner erz hlt aus der Perspektive der Hauptperson, Blum, heraus Mit dem Anfang haut er au erdem direkt mal einen raus und den Leser vom Hocker Hier verr t er nach der Kapitel berschrift 3 Wochen sp ter schon einmal, was passieren wird Und damit macht er es sehr spannend, man will schon wissen wie die Person in die Situation kommt Dadurch bekommt die ganze Story einen sehr d steren, unheilvollen Unterton Dieser treibt den Leser an und h lt ihn bei der Stange, bis die Situation dann eintritt und es ab da noch rasanter zur Sache geht.Die w rtliche Rede ist so schn rkellos wie das Cover Es gibt keine Anf hrungszeichen Es gibt nur Bindestriche, und diese k ndigen an das nun die andere Person spricht Es gibt Ausrufezeichen und Fragezeichen, Kommas und Punkte Es gibt kein er sagte oder sie fragte , es gibt nur das Gespr ch, ganz n chtern Ich finde das sehr interessant Unterhaltungen kommen in dieser Form immer mal wieder vor, aber auch nicht so oft In einigen Abschnitten umgeht der Autor diese direkten Gespr che auch, indem er aus der Perspektive der Hauptperson berichtet, wer was sagt Man wei durch den Abschnitt davor immer, wer mit wem spricht Ich habe erst gedacht, die Hauptperson ist mir wegen der schn rkellosen w rtlichen Rede so unsympathisch Ich bin nun aber sicher, dass das nicht der Grund ist In den meisten er sagte und sie sagte Unterhaltungen machen diese zus tzlichen Informationen die Charaktere ja auch nicht sympathischer Wenn man die Unterhaltungen in dem Buch nun noch mit sagte sie l chelnd oder sagte die scherzend best ckt h tte, dann w re mir Blum sicherlich sympathischer aber ich bin sicher, so ist die Person nicht und das w rde sie nicht tun Die Logik..kommt mir in dieser Story mehr als einmal abhanden Fragen wie warum macht er das f r sie , warum klappt das jetzt so einfach oder was soll denn das kamen mir mehrmals Ich finde da manche Sachen etwas unlogisch Die Motive der Hauptperson sind logisch, aber trotzdem bleibt auch hier die Frage h tte man das jetzt nicht etwas galanter l sen k nnen Dadurch, dass mir bei manchen Personen und Entscheidungen die Logik etwas abhandenkommt, kann ich wohl auch mit der Geschichte und Entwicklung nicht so ganz klarkommen Das hier n her auszuf hren, w re nur durch Spoilern m glich Deshalb lasse ich es, denn vielleicht m chtest du das Buch ja selbst noch lesen Damit es nicht zu lang wird, erspare ich euch die Punkte Band 1 , Der philosophische, rote Faden , Wer sollte dieses Buch lesen und Was lernt man daraus Diese gibt s auf meinem Blog www.dietipperin.wordpress.com oder unter dem direkten Link FazitWer die gesamte Rezension gelesen hat, der wird es schon gemerkt haben Ich selbst wei auch nicht so recht, was ich f r einen Gesamteindruck habe Einige Sachen finde ich wirklich gut Dazu geh ren die innovative Schreibweise, die Darstellung von Gespr chen, den Anfang und besonders die Frage nach dem Vergleich der Schuld Die Story selbst jedoch, die hat bei mir so manche Fragen aufgeworfen und war an einigen Stellen etwas unbefriedigend Dass man sich als Leser permanent fragt kann sie dem Kerl jetzt trauen ist ganz nett gemacht Die Hauptperson ist mir jedoch nicht so ganz sympathisch Unsympathisch ist sie mir manchmal, aber ihre Beweggr nde verstehe ich tats chlich Die Story ist an manchen Stellen etwas abgeflacht, lebt aber auch an diesen Stellen von dieser permanenten unheilvollen Stimmung der Geschichte Es ist kein klassischer Pageturner, ich habe es nicht in einem St ck durchgelesen sondern vergleichsweise lange und mit vielen Unterbrechungen gelesen Gestern Abend habe ich dann lieber Lost geguckt, als endlich das Ende zu lesen Es lebt eher von der unterschwelligen, unheilvollen Spannung und man will schon noch wissen wie diese Story endet aber in meinem Fall musste das nicht unbedingt sofort sein..Und nun, Hand aufs Leserherz W rde ich Teil 3 lesen Ehrlich gesagt, ich glaube nicht Vielleicht w rde ich noch einmal eine Chance geben wegen der etwas anderen Elemente im Stil des Autors, aber irgendwie sehe ich das nicht kommen Es w re wohl alles leichter, wenn man die Hauptperson ins Herz geschlossen h tte, aber ehrlich gesagt w re sie in einer Heilanstalt besser aufgehoben als in Band 3 in Freiheit Da dieses Buch die Geister ja sehr zu scheiden scheint, bin ich auf Kommentare und Feedback sehr gespannt Ich vergebe jedenfalls unsichere 3 Sterne Manchen Lesern wird es sicherlich sehr gefallen, andere werden es in die Ecke werfen. INHALT Nicht nur, dass sich Blum verstecken muss, da man die K rperteile des Schauspielers in einem exhumierten Sarg gefunden werden, nein, diesmal sieht sie ihre Doppelg ngerin in einer Austellung la Hagens K rperwelten, Kuns Kunstwerken Dieser Anblick l sst sie nicht mehr los und sie muss der Sache auf den Grund gehen.MEINE MEINUNG bezieht sich auf die Audiobook Version Insgesamt fand ich Totenhaus ein wenig schw cher als Band 1 Dennoch konnte es mich unterhalten und es gab auch ein paar INHALT Nicht nur, dass sich Blum verstecken muss, da man die K rperteile des Schauspielers in einem exhumierten Sarg gefunden werden, nein, diesmal sieht sie ihre Doppelg ngerin in einer Austellung la Hagens K rperwelten, Kuns Kunstwerken Dieser Anblick l sst sie nicht mehr los und sie muss der Sache auf den Grund gehen.MEINE MEINUNG bezieht sich auf die Audiobook Version Insgesamt fand ich Totenhaus ein wenig schw cher als Band 1 Dennoch konnte es mich unterhalten und es gab auch ein paar spannende Momente Dennoch werde ich nicht ganz warm mit Blum Einerseits kommt sie hilflos r ber, dann un berlegt und unschuldig, im n chsten Moment killt sie wen Insgesamt w rd ich das Buch aber nicht als spannenden Thriller bezeichnen, daf r pl tschert es doch gro teils zu gem chlich dahin Durch die kurzen S tze Dialoge wird f r mich auch eine gewisse Distanz zur Handlung bzw zu Blum geschaffen Sie ist f r mich weder besonders hassenswert oder ein Charakter mit dem man gro mitleidet, obwohl sie schon einige Schicksalsschl ge einstecken muss im Verlauf der zwei B cher Man kann sie irgendwie nicht richtig einsch tzen, mal hilfsbed rftig, ehrlich, dann killt sie im n chsten Moment wieder ohne arge Gewissensbisse Dennoch finde ich ihren Charakter interessant Unbedingt lesen m sste ich den n chsten Teil jetzt nicht unbedingt, man hat nicht dieses ich muss unbedingt wissen wie es weitergeht Gef hl wie nach dem ersten Teil.Teil 3 werde ich aber dennoch gleich mal nachschieben, da ich die Trilogie gern beenden m chte und noch ein wenig Gartenarbeit zu erledigen hab und H rb cher dies etwas interessanter gestalten 2 2.5 Sterne Br nhilde Blum is back Nach Teil 1 der Thriller Trilogie war ich schon sehr gespannt, wie Bernhard Aichner die Fortsetzung angeht Blum, die Serienm rderin Blum, die liebende Mutter Blum, die junge Frau auf der Suche nach Geborgenheit und Liebe Blum, die Frau, die f r die Menschen die sie liebt alles tun w rde Auch t ten Aber das hat sie ja alles in Teil 1 schon erledigt.Wie also geht s weiter Grandios, wie ich finde Schon der Einstieg in Totenhaus l sst auf eine spannende Geschichte ho Br nhilde Blum is back Nach Teil 1 der Thriller Trilogie war ich schon sehr gespannt, wie Bernhard Aichner die Fortsetzung angeht Blum, die Serienm rderin Blum, die liebende Mutter Blum, die junge Frau auf der Suche nach Geborgenheit und Liebe Blum, die Frau, die f r die Menschen die sie liebt alles tun w rde Auch t ten Aber das hat sie ja alles in Teil 1 schon erledigt.Wie also geht s weiter Grandios, wie ich finde Schon der Einstieg in Totenhaus l sst auf eine spannende Geschichte hoffen Blum ringt mit dem Tod, so der Prolog Danach startet die Geschichte mit einem R ckblick los Recht harmlos und unspektakul r zu Beginn, mit einer makabren Wendung Typisch Aichner eben Wer Totenfrau gelesen hat, wei dass der Autor berraschende Umkehrungen in seinen Handlungen einbaut So auch in seinem aktuellen Roman Man muss sich schon auf seine ganz spezielle Schreibart und stil einlassen Dann hat man aber durchaus ein tolles und befriedigendes Leseerlebnis Seine Dialoge sind separiert von der Handlung, kurz und knackig, aber gut zu folgen Seinem Schreibstil ist im Ganzen gut zu folgen Der ganze Roman hat eine sportliche Geschwindigkeit So wie Blum selber auch unterwegs ist Sie mag es in einem ordentlichen Tempo durch die Gegend zu d sen So kann man den Erz hlstil Aichners auch vergleichen.Blum als Person l sst mich zweigespalten zur ck Einerseits sind ihre Morde in Teil 1 nachvollziehbar, bertrieben zwar und v llig haltlos, aber nachvollziehbar Andererseits ist sie eine junge Frau, die man gerne tr sten m chte Die Zeit ihres Lebens auf der Suche nach N he und Liebe war Die aber auch viel zu vertrauensw rdig Fremden gegen ber ist Diesen Eindruck hat sie in diesem Teil 2 besonders vermittelt Die Nebendarsteller in Totenhaus sind so was von falsch, das merkt man doch Nur die gute Blum nicht Menschenkenntnis hat Blum keine Genau diese Aspekte sorgen bei mir f r zweigeteilte Gef hle der Protagonistin gegen ber, aber unsympathisch ist sie mir nicht.Auch bei der Covergestaltung ist man dem Vorg ngerbuch treu geblieben minimalistisch, unspektakul r Gef llt mir aber gut und ist auch eine Art Wiedererkennungsmerkmal Mein Fazit Aichner ist seinem Stil treu geblieben Als typischen Thriller sehe ich den Roman nicht Man muss schon ber eine gewisse Zeitspanne durchhalten, dann aber bekommt man eine Geklatscht und noch eine und noch eine Als Leser von Thrillern muss man sich auf seine Art zu erz hlen und schreiben schon einlassen Ich empfehle vorab Totenfrau zu lesen Auch wenn einiges in Teil 2 sich von selber Erkl rt hat man ein klareres Bild, wenn man den Vorg nger gelesen hat Das Ende ist offen Ich freue mich auf jeden Fall schon auf das Finale Auch im zweiten Teil bin ich von Aichners Stil wieder begeistert Vor allem seine knappen Dialoge haben es mir angetan, wenig Worte und doch wird alles gesagt Wie auch in Totenfrau geht es sehr skurril, und an einigen Stellen zugegebenerma en sehr unrealistisch zu, was dem Lesevergn gen jedoch keinen Abbruch tut Ganz im Gegenteil, die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten ich freue mich auf Teil Drei Auch im zweiten Teil bin ich von Aichners Stil wieder begeistert Vor allem seine knappen Dialoge haben es mir angetan, wenig Worte und doch wird alles gesagt Wie auch in Totenfrau geht es sehr skurril, und an einigen Stellen zugegebenerma en sehr unrealistisch zu, was dem Lesevergn gen jedoch keinen Abbruch tut Ganz im Gegenteil, die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten ich freue mich auf Teil Drei Zun chst eine allgemeine Feststellung Das Buch hat 413 Seiten, wovon 67 komplett leer sind und auf weiteren 43 Seiten steht lediglich mittig die Nummer des n chsten Kapitels Das sind summiert 110 inhaltsleere Seiten zwischen den Kapiteln Mehr als 26% Ich habs h ndisch nachgez hlt, weil ich es nicht glauben wollte, ist aber wirklich so Mehr als ein Viertel des ganzen Buches, auf dem nix zu lesen ist In einem Buch, was kein Malbuch ist Darf nun jeder f r sich selber entscheiden, wie er das Zun chst eine allgemeine Feststellung Das Buch hat 413 Seiten, wovon 67 komplett leer sind und auf weiteren 43 Seiten steht lediglich mittig die Nummer des n chsten Kapitels Das sind summiert 110 inhaltsleere Seiten zwischen den Kapiteln Mehr als 26% Ich habs h ndisch nachgez hlt, weil ich es nicht glauben wollte, ist aber wirklich so Mehr als ein Viertel des ganzen Buches, auf dem nix zu lesen ist In einem Buch, was kein Malbuch ist Darf nun jeder f r sich selber entscheiden, wie er das findet Nachdem mich schon Totenfrau nur m ig begeistert hat, ist f r mich mit Totenhaus nun die Messe gelesen, den dritten oder eventuell weitere Teile werde ich nicht lesen oder h ren.Achtung, ab jetzt Spoiler Totenhaus ist dank vieler R ckblenden auch ohne Kenntnis des ersten Teiles lesbar, wenngleich ich denke, dass der Zugang zu Blum sofern berhaupt m glich um Einiges schwieriger ist.Urspr nglich war das Ganze wohl nicht als Trilogie gedacht und wurde sicher wegen des kommerziellen Erfolges von Totenfrau fix umgestrickt ist Totenfrau noch ein in sich abgeschlossener Roman, so gibt es in Totenhaus definitiv kein abgeschlossenes Ende, der Leser wird Teil 3 lesen m ssen Open end in einem Thriller ist f r mich ohnehin ein no go, davon abgesehen sollte man Mehrteiler auch von Anfang an als Mehrteiler verkaufen, damit der Leser wei , worauf er sich einlassen kann, will oder auch nicht Alternativ k nnte man ALLE B nde in sich abschlie en Das hier ist ein fauler Kompromiss zugunsten der Verkaufszahlen.Die f r diese Art Mehrteiler notwendigen R ckblenden zu Teil 1 sind mir zu umfangreich gewesen, ich hatte das Gef hl, hier Teil 1 noch einmal implementiert zu bekommen.Die Handlung ist noch flacher als in Teil 1, ich tu mich auch wirklich wahnsinnig schwer, das Buch berhaupt dem Genre Thriller zuzuordnen Das ist aber nicht der Knackpunkt Das Entscheidende ist, dass ich immer das Gef hl habe, 2 Blums serviert zu bekommen, die ich auf keiner Ebene weder rational noch gef hlsm ig zusammen bekomme Die eiskalte Killerin aus Totenfrau war dort schon jammerig genug, wenn sie grade nicht killte, in Totenhaus bekomme ich aber das dauerjaulende, anlehnungsbed rftige, hilflose und permanent m nnlichen Schutz suchende Klageweibchen berhaupt nicht mehr mit dieser Person berein Nat rlich soll auch die taffe berfrau Gef hle zeigen d rfen und in schwachen Stunden heulen d rfen, gar keine Frage aber diese zwei verschiedenen Arten Blum driften mir zu weit auseinander M nnliche Trostspender w hlt sie unreflektiert rein nach Verf gbarkeit Jegliche Entscheidung trifft sie v llig irrational, sie hinterfragt nichts.Man kann Protagonisten lieben, man kann sie hassen Oder auch ganz viel dazwischen Leider nicht bei Blum Die Frau ist schlichtweg nicht vorstellbar Ich kann mir einfach keine Frau vorstellen, die v llig emotionslos einem wehrlosen, am Boden liegenden Menschen einen t dlichen Kopfschu verpa t, einem zweiten Wehrlosen den Kopf abhackt, nachdem sie ihn locker fluffig mit Benzin bergossen und abgefackelt hat Teil 1 und die gef hlsm ig v llig entgleist und der bel wird, weil ein anderer Irrer ein lebendes Kaninchen an eine mit Leinwand bespannte Wand schmei t und die dabei enstehende Sauerei aus Blut und anderen K rperfl ssigkeiten als Kunst betituliert Ihre Taten sind gerechtfertigt, weil die Opfer Schuld auf sich geladen hatten Die Taten des Irren sind moralisch verwerflich, weil das Kaninchen unschuldig ist Das ist mir zu primitiv.Da alle anderen handelnden Personen farblos bleiben, f llt die Lekt re zunehmend schwerer und schwerer Zumal der abgehackte, oft pr dikatlose Aichner Stil, wie ich schon beim H ren vermutet habe, furchtbar zu lesen ist F r Schnell Lesende ist auch diese seltsame Art der w rtlichen Rede mit jeweils einem Anf hrungsstrich am Anfang einer neuen Zeile brigens dank der vielen zwei bis drei Wort S tze d rften sich auch hier noch einige Leerseiten summieren, gemessen an normalem Text nicht wirklich geeignet.Warum zwei Sterne und nicht nur einer Weil ich die Idee immer noch gut finde Ein Frau als Protagonistin, die Bestatterin ist, eine in Leder geh llte Motorradbraut, von mir aus auch die was wei ich R cherin, neuzeitlicher, weiblicher Robin Hood Das hat irgendwie was Da h tte man doch was draus machen k nnen, was WIRKLICH ANDERES und NEUES Schade eigentlich Totenfrau und Totenhaus waren meine pers nlichen H r und Leseentt uschungen des Jahres Mit Totenhaus konnte mich Aichner wieder berzeugen Zwar finde ich nach wie vor, dass die Handlung streckenweise wirklich unrealistisch ist Aber dieser einzigartige, rasante, brutale, fast schon emotionslose aber doch packende Schreibstil mit dieser au ergew hnlichen Protagonistin das sind Punkte, die das Buch ausmachen, eine Komposition, die unter die Haut geht. Sehr speziell und manchmal echt grenzwertig aber dennoch gut


About the Author: Bernhard Aichner

Bernhard Aichner geb 1972 lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck sterreich Aichner schreibt Romane, H rspiele und Theaterst cke F r seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet Nach den Spannungsromanen Nur Blau 2006 und Schnee kommt 2009 erschienen bei Haymon die Max Broll Krimis Die Sch ne und der Tod 2010 , F r immer tot 2011 und Leichenspiele 2012 Totenfrau ist der erste Thriller, der bei btb erscheint F r die Recherche dazu arbeitete Aichner ein halbes Jahr bei einem Bestattungsinstitut als Aushilfe.


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